Über mich & meine Essenz

 

„Wir Frauen sind machtvolle Fühlwesen.“

Ich habe früh gelernt, andere zu spüren.

Heute zeige ich Frauen, wie sie sich selbst nicht mehr verlassen.
Mit 6 Jahren passierte etwas, das mein Leben prägen sollte.
Meine Eltern trennten sich.
Und plötzlich stand ich vor einer Frage, die für ein Kind viel zu groß war:

„Willst du bei Mama oder Papa bleiben?“

Noch heute erinnere ich mich an diesen Moment und höre mich sagen:

„Ich will bei meinen Freunden und meiner Oma bleiben.“

Damit entschied ich mich auch gegen meinen Mutter.
Sie zog mit meiner jüngeren Schwester aus.
In mir entstand eine unbewusste Regel:

„Nie wieder jemanden so verletzen.“

Ich begann, die Bedürfnisse und Gefühle anderer noch genauer
wahrzunehmen als meine eigenen.

Ich passte mich an.
Ich machte mich klein.
Ich sagte was der andere hören wollte.

Weil ich dachte:
Wenn ich mich selbst zurücknehme, bleibt die Verbindung bestehen.

Diese Strategie wurde mein unterbewusstes „Lebenmotto“.

Mit 14 landete ich in einer toxischen Beziehung, in der ich sechs Jahre blieb. Er drohte mir, sich etwas anzutun, wenn ich gehe.
Ich wusste längst, dass ich nicht mehr bleiben konnte –
und konnte trotzdem nicht gehen.

Mein Körper zog die Notbremse. Ich entwickelte Asthma, musste meine Malerlehre abbrechen. Es dauerte  weitere 3 Jahre. Meine Lebensqualität und was sich noch irgendwie „nach mir“ anfühlte war praktisch nicht mehr vorhanden.

Irgendwann war klar:
So kann es nicht weitergehen.
Ich sammelte alle Kraft und ging.

Liebe als Gefäß

Liebe ist das Gefäß, in dem du dir selbst begegnen kannst,
ohne dich zu verlieren.

Wir lernen nur durch Liebe.
Liebe für das, was wir bisher noch nicht lieben konnten.
Liebe für die eigene Kleinheit – oder die der anderen.
Liebe für Schmerz, für Trauer, für Wut, …
Liebe für das, was du nicht sein konntest,
als du es gebraucht hättest.
Liebe für das, was andere dir nicht geben konnten –
obwohl du es gebraucht und verdient hättest.

Liebe, die nichts wegmacht, nichts beschönigt,
nichts abwertet oder besser macht.
Liebe, die nicht richtet – aber sich ausrichtet.

Ich war fest überzeugt:
Jetzt wird alles anders.

Ich heiratete.
Ich machte Ausbildungen, Trainings und Fortbildungen.
Ich wurde Therapeutin und baute mir eine Praxis auf.

Nach außen sah mein Leben erfolgreich aus.
Aber innerlich?
War ich voller Selbstzweifel.
Ich wusste viel (aber es war nie genug).
Ich konnte andere begleiten.
Ich funktionierte, aber ich war selbst nicht wirklich bei mir.

Als ich eines Tages nach einem langen Arbeitstag in meiner Praxis saß,
an die Wand schaute und mich fragte:

„Das soll es jetzt gewesen sein?“

Und plötzlich wusste ich:
Ich muss nicht meinen Job verändern.
Ich muss nicht meine Beziehung verändern.

Ich muss aufhören, mich selbst zu verlassen.

Das war der Wendepunkt.
Ich begann, meine Energie von außen nach innen zu holen.

Es wurde sichtbar, dass unsere Beziehung das nicht tragen konnte.
Wieder musste ich erkennen, man kann andere nicht vor ihrem eigenen Schmerz bewahren,
ohne sich selbst dabei zu verlieren.

Mit meinem heutigen Partner zog ich in eine Berghütte.
Nicht, um vor meinem Leben zu fliehen.
Sondern um mir selbst endlich zuzuhören.
In diesem Naturverbunden Leben begann etwas, das mein ganzes Leben verändern sollte:

Ich kam in echten Kontakt zu mir. Lernte meine Gefühle auszudrücken
und Konflikte nicht zu vermeiden „für Harmonie“.

Ich lernte, meiner Wahrnehmung zu vertrauen.
Meine Bedürfnisse ernst zu nehmen.
Meine Grenzen zu spüren.
Meine Wahrheit auszuhalten – auch wenn sie unbequem war.
Nicht weniger zu fühlen, sondern mich selbst auch dann nicht mehr zu verlassen,
wenn es emotional wird.

Heute, 15 Jahre später, weiß ich:
Das war der Beginn meines eigenen Lebens.
Nicht weil jetzt alles leicht ist, sondern….
weil ich aufgehört habe, den wichtigsten Menschen meines Lebens auszuschließen
und  an mir vorbei zu leben.

Heute baue ich Resonanzräume für Frauen, denen ein Spiegel ihrer Wahrheit und Großartigkeit gefehlt hat.

Es ging nie darum jemand anderes zu werden, sondern ganz Du zu sein.

In ihrer Sensitivität.
In ihrer Klarheit.
In ihrer Kraft.
In dem, was sie wirklich wollen.
Und in dem, was längst in ihnen weiß.

Du brauchst nicht noch mehr Wissen über dich.
Du
 brauchst einen Raum, in dem du dich selbst siehst, fühlst, hörst
und hältst – und gesehen, verstanden und geschätzt wirst.
Einen Raum, in dem du mehr von dir entdeckst und verkörperst.

Das ist SACRED SELF.
Für die Frau, die sich fühlt, ohne sich selbst zu verlassen.
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